Aus für gedruckte Rezepte - das e-Rezept kommt!

Bis Mitte 2022 soll das e-Rezept flächendeckend zum Einsatz kommen. Welche Vorteile bietet die Umstellung und auf was müssen MedizinerInnen vorbereit sein.

Aus für gedruckte Rezepte - das e-Rezept kommt!

Das e-Rezept soll bei einer Vereinfachung der Abläufe mehr Sicherheit bieten, bis Mitte 2022 soll die Umsetzung des Vollbetriebes abgeschlossen sein. Noch sind nicht alle Ärztinnen und Ärzte – inklusive WahlärztInnen mit Rezepturbefugnis – bestens darauf vorbereitet.

Nicht zuletzt aufgrund der praktischen Erfahrung mit neuen Tools in der Zeit der Pandemie ist die Scheu vor digitalen Instrumenten gesunken – auch im Gesundheitsbereich ist ein deutlicher Impuls in diese Richtung zu bemerken. Das e-Rezept, von der Österreichischen Gesundheitskasse bereits als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnet, ist ein Aspekt dieser Entwicklung. Es löst das derzeit noch papiergebundene Kassenrezept ab.

Auch in diesem Fall war Corona der Treiber der Innovation: Für die Zeit der Pandemie wurde zunächst eine Rezeptierung über die e-Medikation ermöglicht, um die persönlichen PatientInnenkontakte zu reduzieren. Damit wurden der e-Medikation jedoch Funktionen aufgebürdet, für die sie nicht angelegt war. Erst mit dem e-Rezept wird der gesamte Prozess von Verordnung über Einlösung bis zur Abrechnung von Rezepten digitalisiert und damit vereinfacht. Ein Probelauf des Systems erfolgte im Sommer des letzten Jahres, im ersten Halbjahr 2022 soll der flächendeckende Rollout abgeschlossen sein.  

Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet das e-Rezept:

  • Fälschungssicherheit aufgrund des e-Rezept-Codes. Dieser enthält sowohl e-Rezept-ID als auch eMED-ID, das e-Rezept kann somit nur ein einziges Mal eingelöst werden.
  • Die Unterschrift wird durch eine elektronische Signatur der Ärztin oder des Arztes abgelöst.
  • Die Möglichkeit kontaktloser Rezeptverschreibung über die Dauer der Pandemie hinaus. Denn die Erstellung von Diagnosen via Telekonsultation wird sich weiter etablieren.

Mit dem e-Rezept werden Kassenrezepte nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch in der Arztsoftware der Ordination ausgestellt und im Hintergrund im e-card System gespeichert. Bei aktuellen Arztsoftwarelösungen wie Care01 ist der Prozess in der Software unkompliziert integriert.  Auf der e-card selbst werden jedoch weder Rezepte noch Medikamenten-Daten hinterlegt. e-Rezepte werden zentral im e-card System gespeichert. Die Einlösung der zentral im e-card System gespeicherten Rezepte in der Apotheke kann auf drei Arten erfolgen: Mittels e-card, dem e-Rezept-Code auf dem Smartphone oder einem Ausdruck des e-Rezepts.

Ein solcher Ausdruck ist bis zur flächendeckenden Ausrollung von e-Rezept durch ÄrztInnen verpflichtend zur erstellen. Sobald in der Apotheke nicht nur der QR-Code gescannt, sondern zusätzlich auch die e-card gesteckt wird, kann die Apotheke neben dem aktuell verordneten Medikament auch alle weiteren offenen e-Rezepte der PatientInnen abrufen.

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Mag. Amir Moussa, Geschäftsführer von Care01.

 

Disclaimer Equip4Ordi: 
Für den Inhalt ist Amir Moussa selbst verantwortlich.