Die Kontaktlose Ordination – Sinn und Grenzen der Telemedizin

Die Gesellschaft wird digitaler und auch die Medizin beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen der digitalen Versorgung. Mit welchen Lösungen kann eine Online-Konsultation in einer modernen Ordination funktionieren?

Die Kontaktlose Ordination – Sinn und Grenzen der Telemedizin

Gerade in den letzten beiden Jahren hat die Telemedizin einen deutlichen Schub bekommen. Die Online-Konsultation (Inbegriff der Telemedizin) hat inzwischen in den Arztpraxen und als Leistung bei den Krankenkassen Einzug gehalten. Hauptgrund war, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Doch die Telemedizin erweist sich auch überall nützlich, wo Wege eingespart werden sollen: sowohl bei PatientInnen mit eingeschränkter Mobilität als auch im ländlichen Raum mit langen Anfahrtswegen zum nächsten Arzt oder zur nächsten Ärztin.

Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: Wie weit kann und soll der direkte Kontakt vermieden werden? Der erste Kontaktpunkt ist die Terminvereinbarung, gefolgt vom Themenbereich Stammdaten, Anamnese und Erklärungen. Diesen widmet sich der Beitrag im Folgenden.

Die Terminvereinbarung

Einen Termin vereinbaren die meisten am Telefon oder über ein Reservierungs-Tool. Folgetermine machen sich dennoch viele direkt in der Ordination aus. Die größten beiden Vorteile bei der Online-Reservierung liegen auf der Hand: Erstens können PatientInnen flexibel zu jeder Tageszeit ihren Termin reservieren. Zweitens wird das Telefon und damit auch der Empfang in der Ordination merklich zeitlich entlastet. Es ist daher absolut sinnvoll, Ihren PatientInnen eine Möglichkeit Online-Terminreservierung anzubieten. 

Stammdaten, Anamnese, Erklärungen

Ob beim Erstkontakt oder vor einer Behandlung: es braucht Informationen von PatientInnen und das meist in schriftlicher Form. Digitale Alternativen sind noch selten, aber es gibt sie! Die Herausforderung ist eine sichere Verbindung bzw. digitale Kommunikation zwischen ÄrztIn und PatientIn. Ideal ist hierfür die Lösung direkt mit der Arztsoftware, eine Funktion wie Care01 ADMISSION, die einfach und gleichzeitig sicher ist. Direkt aus der PatientInnenakte kann ein Link versendet werden, der zum benötigten Formular führt. Wahlweise kann nun der Patient oder die Patientin die Angaben am Ordinationstablet machen, oder – richtig kontaktlos – am eigenen Smartphone auch zu Hause oder unterwegs. Mit Bestätigung der Angaben und auch mit einer digitalen Unterschrift wird das Formular zurück an die Software gesendet und die Daten gleich übernommen.

Digitale PatientInnenerfassung hat viel Potential:

  • Informationen und Unterschriften stehen ohne persönlichen Kontakt zur Verfügung.
  • PatientInnen haben Zeit und oft die gewohnte persönliche Umgebung, um die Fragen in Ruhe durchzugehen.
  • Übertragungsfehler von Papier in die Software fallen weg.
  • Digitale Datenerfassung durch PatientInnen ist noch wenig verbreitet, aber bringt viele Vorteile für beide Seiten.

Wie sieht es nun mit der Konsultation aus und was gilt es dabei, auf die Telemedizin bezugnehmend, zu beachten? Dieses Themenfeld sowie die Fragestellung nach dem Umgang mit Rezepten und Befunden werden im nächsten Beitrag erörtert.

 

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Mag. Amir Moussa, Geschäftsführer von Care01.

 

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Für den Inhalt ist Mag. Amir Moussa selbst verantwortlich.