ORDI 2030 – die zukünftige Arztpraxis

Welches Potenzial schlummert in Österreichs Arztpraxen? Gemeinsam statten wir der Arztordination der Zukunft einen Besuch ab!

ORDI 2030 – die zukünftige Arztpraxis

Die Digitalisierung ist heutzutage in fast allen Lebensbereichen angekommen - denken wir an die einfachen digitalen Transaktionsprozesse, den unbeschränkten online Zugang zu Information sowie die einfache zwischenmenschliche Kommunikation per App. Die Begriffe “customer orientation”, “intuitive services” und “lean management” beschreiben alle den Anspruch, Dienstleistungen und Services möglichst kundenorientiert und durchdacht zu konzipieren. Digitale Prozesse spielen gerade in daten- sowie zahlenlastigen Unternehmensbereichen, die einen konstanten Umgang mit sensiblen Daten pflegen, eine essenzielle Rolle. Doch wie schaut der Status quo in österreichischen Arztpraxen aus? Klarerweise variiert der Digitalisierungsstand von Arztpraxis zu Arztpraxis und es lässt sich nur schwer verallgemeinern. Nichtsdestotrotz zeigen Trends ein vermehrtes Bewusstsein für interne Prozessoptimierung und -digitalisierung auch in der medizinischen Branche - nicht zuletzt gefördert durch die besonderen Anforderungen der Pandemie. Doch welches Potenzial steckt noch im Digitalisierungspotenzial der Arztpraxen? Und was können wir uns für die Zukunft erwarten?

Statten wir der Arztpraxis der Zukunft einen Besuch ab!
 

Eine Reise in die Arztpraxis der Zukunft

Es ist Sonntagnacht gegen 03:30, schlimme Zahnschmerzen reißen Sie aus dem Schlaf und verhindern jegliches Weiterschlafen. Sie brauchen dringend Hilfe. Einen Termin beim Zahnarzt. Am besten sofort.
Sie greifen zum Handy und scrollen durch einige Praxiswebsiten auf der Suche nach dem nächstmöglichen freien Termin. Gleich am Vormittag, 10:00 Bingo! Wie praktisch - kontaktlos, rund um die Uhr online und wenn man es braucht!
Schnell vor dem Zahnarzttermin füllen Sie den digitalen Anamnesebogen aus und machen sich auf den Weg. “Sie müssen der Patient/die Patientin mit den akuten Beschwerden sein.” begrüßt Sie die Assistentin und führt Sie direkt in den Behandlungsraum.

Soweit alles gut organisiert, so wie man es aus einer modernen Arztpraxis heutzutage schon kennt. Doch welche Digitalisierungmöglichkeiten ergeben sich darüber hinaus?

Im Behandlungszimmer angekommen, erklärt Ihnen die Zahnärztin die Röntgenaufnahmen. Sie sehen eine farbig gekennzeichnete Pathologie und erfahren, dass eine operative Intervention notwendig ist. Doch Sie fühlen sich gut aufgehoben, da Ihnen in Ruhe mit 3D-Animationen und Erklärvideos alles gezeigt wird. Nach erfolgter Aufklärung wird der individualisierte Aufklärungsbogen im Design der Ordination per mail versendet - selbstverständlich unter Einhaltung der DSGVO Regeln. Sie entscheiden sich für die Behandlung und vereinbaren online einen passenden Termin.
Die Behandlung verläuft gut, doch Sie sind einige Tage danach verunsichert, da es weiterhin etwas blutet. Zum Glück bietet der Zahnarzt auch telemedizinische Konsultationen an, durch die sich schnell Fragen beantworten lassen.
Zufrieden hinterlassen Sie ein positives Feedback und buchen direkt den nächsten jährlichen Kontrolltermin.

Die wichtigsten Digitalisierungsschritte der Arztpraxis 2030 waren:

  1. eigenständiger Patienten Check-in zur Entlastung des Ordinationspersonals
  2. Festlegung von internen Standards zur Optimierung der Prozessabläufe
  3. bildgestützte Arzt-Patientengespräche zur Visualisierung der medizinischen Behandlungen
  4. Erweitertes Leistungsangebot wird digital auf der Website, im Wartezimmer TV oder im Behandlungsraum erklärt
  5. Telemedizinische Services zu Aufklärungen oder kurzen Gesprächen bieten dem Patienten ein bequemes Service von zuhause und entlastet das Ordinationspersonal
  6. Digitaler Zugriff zu allen Dokumenten, einfach per Tablet
  7. Papierlose Ordination spart nicht nur Ressourcen, sondern schafft auch einen Überblick
  8. Einsatz intelligenter Systeme (z.B. KI – basierte Diagnostiktools) können die Praxiseffizienz steigern

Übrigens

Das alles gibt es schon! Technologisch, organisatorisch sowie rechtlich lassen sich alle die beschriebenen Services in der Ordination schon umsetzen und tragen zu einer effizienten Prozessoptimierung bei.
Natürlich kann eine solch umfängliche Praxisumstrukturierung zeit- sowie kostenintensiv sein - jedoch lassen sich jederzeit kleine Schritte umsetzen, die den Ordinationsalltag digitaler effizienter gestalten.