Equip4Ordi und Care01: Wir helfen AmberMed beim Helfen

AmberMed betreut derzeit tagtäglich Flüchlinge aus der Ukraine. Bei der Organisation der medizinischen Versorgung unterstützen wir sie mit Care01.

Equip4Ordi und Care01: Wir helfen AmberMed beim Helfen

AmberMed ermöglicht Menschen ohne Krankenversicherung niederschwelligen und dolmetschunterstützten Zugang zu medizinischer Versorgung. Derzeit leistet die Organisation wichtige Arbeit bei der Erstversorgung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Equip4Ordi, Partnerin von Care01 und wirtschaftlich beteiligt, sich gemeinschaftlich einen kleinen Beitrag leisten zu können und AmberMed die Ordinationssoftware kostenlos zur Verfügung stellen.

Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine

Aktuell bietet AmberMed, ein Akronym, das für ambulant- medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz steht, auch Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine kostenfrei medizinische Erstversorgung an. Im Austria Center Vienna steht das Team für niederschwellige Betreuung, Erstberatung und Medikamentenausgabe auf Augenhöhe zur Verfügung. Nachdem AmberMed Care01 zunächst nur für die Verwaltung von Notschlafstellen für Obdachlose verwendet hat, fiel mit Beginn der Corona-Pandemie die Entscheidung, das gesamte System von AmberMed auf Care01 umzustellen. Ausschlaggebend dafür war die optimale Ausrichtung der Ordinationssoftware auf die Bedürfnisse großer Teams wie jenem von AmberMed, das angesichts von Covid vor der Herausforderung stand, auch remote in vollem Umfang einsatzfähig zu bleiben. Über 60 ÄrztInnen, AssistentInnen und DolmetscherInnen versorgen, zumeist ehrenamtlich, Menschen ohne Versicherungsschutz kostenlos medizinisch. Zusätzlich bieten SozialarbeiterInnen Sozialberatungen, Entlastungsgespräche und Unterstützung in Versicherungsfragen. Der Vorteil von Care01, mobile cloud-basierte Nutzung mit größtmöglicher Funktionalität und Sicherheit in der Ordinationssoftware zu vereinen, kommt in diesem Setting in besonderer Weise zum Tragen. 

Rund 300 PatientInnen werden pro Woche von AmberMed betreut

Die Geschichte von AmberMed, heute ein Projekt des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz, geht bis ins Jahr 2004 zurück. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Wiederherstellung, Stabilisierung und Förderung körperlicher, psychischer und sozialer Gesundheit von Menschen, denen das Sozialnetz keinen Schutz bietet. Immerhin leben mehr als 100.000 Menschen in Österreich ohne Versicherung.